Feierliche Ehrung der sächsischen Landes- und Bundessieger

Am 31. Januar 2020 wurden im Kraftwerk e.V. Chemnitz die Landes- und Bundessieger des deutschen Handwerks 2019 geehrt. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit musikalischer Umrahmung der Band Asphaltraketen aus Chemnitz und einem Interview mit dem Slopestyler/Mountainbiker Lukas Knopf.
Die Lehrer des BSZ Eilenburg gratulieren zwei ehemaligen Schülern zum Landessieg in ihrem Handwerk: Tom Fritzsche gelernter Maurer und Felix Bitterlich gelernter Schornsteinfeger.
Wir sind stolz darauf, dass Tom und Felix sich für den Schritt, hin zu einer höheren Qualifikation als Handwerksmeister entschieden haben. Wir wünschen dabei viel Erfolg und auch viel Glück auf eurem privaten Lebensweg.

T. Linke


Die Zukunft der Pflege im Blick

Am 30.01.2020 lud das BSZ Eilenburg zu einer weiteren Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Pflege ein. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich aus Vertretern der Schule und verschiedenen Trägern der berufspraktischen Ausbildung zusammen, die die Zukunft der neuen Ausbildung zur „Pflegefachfrau/-fachmann fest im Blick haben. Unter der Leitung von Schulleiterin Frau Fröhlich und dem Fachkonferenzleiter Herrn Matysik wurden den zahlreichen Teilnehmern aktuelle Informationen über die generalistische Pflegeausbildung anschaulich vorgestellt und ein Einblick in die Curriculumsarbeit des Fachbereichs Pflege gegeben. Anschließend folgte ein intensiver Austausch über die Organisation des berufspraktischen Ausbildungsplans, im Hinblick auf die mögliche Bildung eines Ausbildungsverbundes.
Ein Dank gilt der Klasse der Sozialassistenten und des Berufsvorbereitungsjahres, die durch ihr ansprechendes Catering eine konstruktive und wertschätzende Arbeitsatmosphäre unterstützt haben.

J. Bölke

Let it roll!

Wir, die SAS 18, wagten am Freitag, den 13.12.2019, ein Experiment. Dafür sind wir auf den Leipziger Weihnachtsmarkt gefahren. Natürlich um Kräppelchen zu essen und Kinderpunsch zu trinken! Doch dies gestaltete sich nicht so leicht wie sonst der Fall. Denn dieses Mal wollten wir das aus der Perspektive eines Menschen mit einer körperlichen Einschränkung erleben.Der Hintergrund dieses Experiments ist unsere Ausbildung zum Sozialassistent/in mit dem Einsatzbereich Behindertenhilfe. Jede/r aus der Klasse hatte sich mit einem Hilfsmittel ausgestattet und so bewegten wir uns mit Rollstühlen, Rollatoren, Gehilfen usw. durch die Leipziger Innenstadt. Um die Bedürfnisse körperlich behinderter Menschen besser verstehen zu können und die Probleme, die durch Einschränkungen entstehen, einmal aus ihrer Sicht wahrzunehmen, haben wir uns selbst dazu bereit erklärt, diesen Versuch zu wagen.Unsere Fragen waren: Wie fühle ich mich im Rollstuhl? Welche Probleme können entstehen? Was kann ich beobachten und mit welchen Erkenntnissen beende ich diesen Versuch?Dazu ein kleiner Auszug aus dem, was wir erleben durften.Die Hilfsbereitschaft der Menschen auf dem Weihnachtsmarkt, vor allem die der Verkäuferinnen und Verkäufer, ist uns direkt als positiver Eindruck im Gedächtnis geblieben. Dennoch haben wirnicht nur positive Erkenntnisse sammeln dürfen. Die Blicke der Menschen haben wir manchmal als herabwürdigend empfunden und uns schwer erschüttert. Man muss schon zugeben, dass man sich ständig beobachtet gefühlt hat.Weiterhin haben wir bemerkt, dass der Weihnachtsmarkt nicht barrierefrei aufgebaut ist. Für einen Rollstuhlfahrer ist es schier unmöglich, ohne weitere Hilfe, über die zahlreich verteilten Kabelabdeckungen zu gelangen. Was für uns sonst überhaupt keine Hürde war wurde zum Problem. Ebenfalls wurde das Kopfsteinpflaster des Marktplatzes, sowie die Schienen der Straßenbahnen eine große Herausforderung für uns. Sie stellten sich als tückische Stolperfalle heraus, für alle mit Unterarmstützen.Alles in allem war es ein unvergessliches Erlebnis und ein aufschlussreicher Tag für uns. Kleinigkeiten, für die wir sonst kein Auge haben, wurden uns hier mehr als bewusst. Dabei konnten wir viele neue Eindrücke und Erfahrungen gewinnen, die uns die Augen mehr geöffnet haben. Schlussendlich hatten wir uns die leckeren Kräppelchen und den heißen Kinderpunsch, mehr als verdient und eine aufschlussreiche Unternehmung ging zu Ende!
Tim Bauer, SAS 18


Keine Angst vor Behinderung

Am Mittwoch, dem 09. Oktober erhielten die Schüler der Sozialassistenten des ersten Ausbildungsjahres einen ersten Einblick in die Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung. Herr Lissek zeigte in 90 Minuten den Schülern, was sie später in der Behindertenhilfe erwarten könnte. Die Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt und fünf Stationen wurden absolviert. Zu diesen Stationen gehörten das Zeigen und Erraten von Wörtern mit Hilfe des Fingeralphabetes, eine Blindverkostung von Obst, das Rollstuhlfahren mit einem Partner, das Treppensteigen mit verbundenen Augen sowie das Erraten von Symbolen. Währenddessen war Herr Lissek offen für all unsere Fragen.
Allgemein war vor dem Besuch von Herrn Lissek in der Klasse Nervosität, Aufregung und sogar ein bisschen Angst spürbar, die aber nach dem Besuch größtenteils gesunken ist.

Celine Kristahn, SAS 19

Am 09. Oktober war Herr Lissek, ein Mann mit Behinderung an unserer Schule. Er hatte uns, die Klasse SAS 19, für 2 Stunden besucht. Wir konnten ihm viele Fragen stellen, was sein Leben mit Behinderung betrifft. Er erzählte uns etwas über die Behindertenhilfe, wo wir einen kleinen Einblick bekamen, was uns im Praktikum erwartet. Wir durften Rollstuhl fahren, mit verbundenen Augen die Treppe auf- und abgehen und versuchten, mit verschlossenen Augen eine Frucht zu erkennen. Ich fand es toll, die Möglichkeit zu haben, schon vor dem Praktikum erste Erfahrungen zu sammeln mit einem behinderten Menschen.
Die Veranstaltung war sehr interessant und informativ. Es war eine gelungene Veranstaltung, denn die zwei Stunden waren sehr lustig gestaltet.

Lynn Zetzsche, SAS 19

Lesung mit Musik

Solly Ganor – Das andere Leben Lesung mit Musik fand am 17.9.2019 in der Aula vor Schülern der „Roten Jahne“ statt.

„Solly ist dreizehn Jahre alt, als die deutschen Truppen im Sommer 1941 in seine Heimatstadt Kaunas / Litauen einfallen. Von einem Tag auf den anderen ist die Kindheit des jüdischen Jungen zu Ende. Er wird mit seiner Familie ins Ghetto getrieben und muss zusehen, wie Freunde und Verwandte bei zahlreichen sogenannten Aktionen der neuen Machthaber zur Vernichtung selektiert oder auf der Stelle ermordet werden.“http://www.das-andere-leben.de

Thomas Dachinger (Schauspieler) und Wolfgang Lackerschmid (Vibraphonist) haben sich der Geschichte angenommen und reisen durch Deutschland, um Schülern die bewegende Geschichte des jüdischen Jungen zu vermitteln.

Der an sich schon beeindruckende Text wird von Thomas Dachinger mit höchster schauspielerischer Professionalität vorgetragen. Seine Stimme widerspiegelt die beklemmende Gefühlswelt in manchen Passagen fast beängstigend und brutal, eine Ästhetik, der sich kein Zuhörer entziehen kann. Die musikalischen Untermalungen durch Wolfgang Lackerschmid am Vibraphon nehmen die Stimmung auf, malen, zeichnen emotionale Bilder der baltischen Herkunft, wie auch der grauenvollen KZ-Realität, manchmal weich, zuweilen hart und brutal. Die meisterhafte Art und Weise der Vorträge – textlich und musikalisch – lässt das Duo Dachinger und Lackerschmid zu einer Einheit verschmelzen.

Ich bin Lehrer an dieser Schule und habe die sehr emotionale Geschichte, die stellvertretend für millionenfaches Unrecht steht, nun zum zweiten mal erleben dürfen, nachdem Thomas Dachinger und Wolfgang Lackerschmid bereits vor drei Jahren in unserem Hause zu Gast waren. Also wiedergehört. Und ich würde es wieder und wieder hören wollen und bin sicher, dass diese Geschichte auch wieder und wieder zu Gehör gebracht werden muss!

Das Buch „Das andere Leben“ ist im Fischerverlag erschienen. 224 Seiten kosten 20€. ISBN: 9783596135493

Christoph Schmidt

Das Schulfest geht in die dritte Runde

Nunmehr zum dritten Male fand am vergangenen Donnerstag, dem 19.09.2019 unser Schulsportfest „Berufe in Bewegung“ statt.  Diesjähriger Schirmherr war Martin Schulz, Weltmeister und Olympiasieger in der Disziplin Paratriathlon, der gleich zu Beginn allen Teilnehmern einen fairen Wettkampf wünschte.

Begrüßung des Ehrengastes durch die Schulleiterin

In bewährter Manier fanden gleichzeitig verschiedene Wettkämpfe statt:
in der Sporthalle maßen sich die Mannschaften der verschiedenen Gewerke und Schularten miteinander im Volleyball und am Ende trat die Siegermannschaft noch gegen eine Auswahl der Lehrenden an.
Im Hauptgebäude hatten die Teams der verschiedenen Klassen in einer Schülerrallye Gelegenheit, die anderen Fachbereiche und Berufsrichtungen kennen zu lernen und Fragen sowie Aufgaben aus deren Fachgebieten zu meistern.

 

Azubis gegen „Pauker“ – Es ging hoch her

Bei der Fachoberschule – knifflige Fragen

Hm, was ist da wohl drin verborgen?

So sieht also ein Glaukompatient

KEH17 zu Gast bei den Maurern…

… und flott waren die Damen

der Altersanzug im Einsatz – sieht leichter aus, als es ist.

Moniertechniken – damit fällt nichts mehr zusammen

Bei den schwarzen Gesellen ging es wie immer um Schnelligkeit UND Geschick

Hindernislauf mit Säugling, Wickeln unter Aufsicht und Windelzielwurf – hier war Feinfühligeit gefragt

angehende Erzieher bei den KFZ-Leuten

Im Außenbereich liefen derweil Azubis verschiedener Fachrichtungen beim Sponsorenlauf zugunsten der Errichtung eines Grünen Klassenzimmers.

Sieger des Tages beim Volleyball war am Ende die Mannschaft der Schornsteinfeger 18 A.

Die Spieler gewannen nicht nur Medaillen und Urkunden, sondern zusätzlich Gutscheine für das Handballspiel SC DHFK Leipzig gegen Rhein-Neckar Löwen am 14.11.19.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweitplatzierte waren die Spieler der Schornsteiger 18B

Auf dem dritten Platz fanden sich die Maurer 18

Unter den Läufern des Sponsorenlaufes sei Tobias Tschäpe (Schornsteinfeger 18B) genannt, der unglaubliche 70 Runden absolvierte und damit den Vorjahresrekord um 20 Runden überbot.

Natürlich wurde auch ihm ein Gutschein für o.g. Handballspiel überreicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schülerrallye konnten die Azubis der Schornsteinfeger 18 B mit 128,5 Zählern klar für sich entscheiden. Den zweiten Platz erkämpften mit 97,5 Punkten die Altenpfleger 19 und den dritten Platz errangen die Schornsteinfeger 18 A mit 91,5 erreichten Punkten.

So sehen Sieger aus

Ein großes Dankeschön geht an alle Organisatoren, Teilnehmer und Sponsoren für ihre Arbeit, ihren Einsatz und ihre Unterstützung.

Gesellenfreisprechung 2019

Die Maurer stehen ganz oben auf dem Treppchen

Am 10.08.2019 fand die Gesellenfreisprechung der HWK zu Leipzig im Haus Leipzig statt. Es war wie jedes Jahr eine tolle Veranstaltung. Die Junggesellen wurden unterstützt von ihren Familien, Lehrern und Betrieben.

Auch in diesem Jahr gehören 3 Gesellen aus dem BSZ Eilenburg zu den Jahrgangsbesten ihres Berufs. Felix Bitterlich für die Schornsteinfeger, Tom Fritzsche und Paul Bormann für die Maurer. Tom und Paul, beide mit einem Schnitt von 1,1, sind die besten von allen Gesellen der HWK zu Leipzig.

Die Kollegen der Roten Jahne wünschen allen Junggesellen einen guten Start ins Berufsleben und alles Gute für ihr weiteres Leben.

 

  1. Linke

 

 

 

Tag der offenen Tür

Am 17.Januar lud das BSZ Eilenburg von 9 bis 17 Uhr zum diesjährigen Tag der offenen Tür.

Eingeladen waren wie üblich alle interessierten zukünftigen und ehemaligen Schüler und so fuhren  pünktlich zwei Busse voller Schüler der Tschanter-Oberschule Eilenburg und der Oberschule Taucha vor und entließen ihre neugierige Fracht aufs Gelände.

Anders als in den Jahren zuvor wurde diesmal nicht Schnupperunterricht in den verschie­de­nen Berufsgruppen angeboten, sondern die Schülerinnen und Schüler konnten sich in einer Rallye an verschiedenen Stationen Eindrücke von den jeweiligen Ausbildungs­rich­tungen holen.

Da der Mensch bekanntlich nicht nur von Luft und Liebe lebt, wurde auch für das leibliche Wohl trefflich gesorgt von den Fachschülerinnen und -schülern der Klasse KEH 17.

Ebenfalls an diesem Tage nutzten auch wieder diverse Ausbildungsbetriebe die Gelegenheit, sich vor Ort mit den Lehrkräften auszutauschen.

Im Namen der Schulleitung ergeht nochmals ein großer Dank an alle Besucher für ihr reges Interesse und alle Schüler und Kollegen für ihren Einsatz, der zum Gelingen der Veranstaltung beitrug.

Erzieherausbildung: Netzwerktreffen Lernort Praxis und Schule

Mehr Verständnis füreinander und viele Lösungsansätze sind Ergebnisse des Aufeinandertreffens von Schule und Praxis. Am 15.11.1018 hatte der Paritätische Wohlfahrtsverband, unterstützt durch die Sächsischen Staatsministerien für Soziales sowie Kultus zum Netzwerktreffen „Lernort Schule, Lernort Praxis“, geladen und viele Vertreter von Kindertagesstätten, Einrichtungen der Erzieherischen Hilfen und Jugendarbeit sind der Einladung in die „Rote Jahne“ gefolgt. Fachschüler und Fachschullehrer verschiedener Fachschulen aus der Region diskutierten an Thementischen gemeinsam mit den Praxispartnern über die Herausforderungen und Chancen der Zusammenarbeit. Das gemeinsame Ziel: die bestmögliche Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher zu gewährleisten.
Der schwungvolle Einstieg in der Aula, die von Frau Karen Schulze festlich geschmückt worden war, gelang durch eine Chordarbietung von Schülern der Klassen Erzieher 16 und Erzieher/¬Heil¬er¬zieh-ungs¬pfleger 18 sowie den Musiklehrern Herr Schmidt und Herr Schwarz. Einleitende Worte sprachen zu Beginn Frau Dr. Susanne Kleber, Leiterin des Modellprojektes Lernort Praxis Sachsen (Paritätischer Wohlfahrtsverband) und Frau Peggy Rachula (Sächsisches Staatsministerium für Kultus) sowie Frau Schördling (Fachleiterin der Fachschule am BSZ). Nach kurzen Vorträgen rund um die Thematik Lernortkooperation wurde an verschiedene Thementische zu lebhaften Diskussionen eingeladen. Die Kindertagesstätte St. Nikolai aus Bad Düben stellte anschaulich die Themenräume ihrer Kita und ihre pädagogische Arbeit vor. Frau Anne Scheithauer, zuständige Fachberaterin in Chemnitz, führte in ihre Unterrichtsmethode „Die virtuelle Gruppe“ ein. Für ein besseres Verständnis und weniger Berüh¬rungs¬ängste mit dem individuellen Ausbildungsplan machten sich Frau Dana Jentsch, Fachberaterin für Leipzig, und Frau Dorit Kolodzej von den Semperschulen Dresden stark. Allgemeine Informationen zur Gestaltung der Partnerschaft zwischen Schule und Praktikumseinrichtung bot Frau Dr. Kleber.
Ergebnis des gelungenen Tages war die Erkenntnis, dass gelungene Kooperation durch regelmäßige Kontakte und Austausch funktionieren kann, auf politischer Seite allerdings Rahmenbedingungen geschaffen bzw. verbessert werden müssen. Außerdem kann die Kindertagesstätte als möglicher Arbeitsplatz für Erzieher nicht das einzige zu betrachtende Arbeitsfeld bleiben. Einrichtungen der Erzieherischen Hilfen sowie der Jugendarbeit müssen in die Überlegungen integriert werden. Die Teilnehmer waren sich einig: Solche Veranstaltungen sollten regelmäßig stattfinden, da die Zeit für den gemeinsamen Austausch im Alltag häufig fehlt.
In den Pausen der anregungsreichen Arbeitsphasen wurden die Gäste hervorragend bewirtet von Herrn Hartmann und seinen fleißigen Helfern aus der Erzieherklasse 16 sowie Schülerinnen des Berufsvorbereitungsjahres.
Wir danken allen Organisatoren, die das gelungene und bereichernde Netzwerktreffen ermöglicht haben!
Weitere Treffen werden in Meerane, Dresden und Hoyerswerda stattfinden.